Gewohnheit 3: Verzehr von natriumreichen Lebensmitteln
Amlodipin wirkt am besten, wenn der Körper nicht gegen die durch Salz verursachte Wassereinlagerung ankämpft. Die Mayo Clinic und viele Leitlinien zur Behandlung von Bluthochdruck weisen darauf hin, dass salzreiche Mahlzeiten die blutdrucksenkende Wirkung abschwächen und so Schwellungen in Beinen oder Knöcheln begünstigen können. Verarbeitete Snacks, Restaurantessen und sogar Dosensuppen enthalten oft mehr Salz als man denkt.
Diese eine Gewohnheit verhindert ganz unauffällig, dass Ihre Zahlen so stark sinken, wie sie könnten.
Beginnen Sie mit diesen einfachen Maßnahmen, Ihren Natriumkonsum zu reduzieren:
- Lesen Sie die Nährwertangaben und streben Sie eine Zufuhr von weniger als 2.300 mg pro Tag an.
- Würzen Sie Ihre Speisen mit Kräutern, Knoblauch und Zitrone anstelle von Speisesalz.
- Dosenbohnen und -gemüse vor dem Kochen unter fließendem Wasser abspülen.
Kleine Kontrollen der Etiketten summieren sich schnell und unterstützen alles, was Ihr Medikament bewirken soll.
Gewohnheit 4: Rauchen oder Tabakkonsum
Rauchen erhöht den Puls und verengt die Blutgefäße, was der entspannenden Wirkung von Amlodipin entgegenwirkt. Der NHS (National Health Service) weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Rauchstopp den Blutdruck senkt und die Belastung des Herzens während der Einnahme dieses Medikaments reduziert. Auch Passivrauchen kann die Wirkung beeinträchtigen.
Die Vorteile des Aufhörens treten schneller ein, als die meisten Menschen erwarten.
Hier ist ein einfacher Plan zum Aufhören:
- Lege ein Datum fest, an dem du aufhören willst, und sprich mit einem Freund darüber, damit du dich auch wirklich daran hältst.
- Verwenden Sie Nikotinkaugummi oder Apps, die Ihnen Ihr Arzt zur Unterstützung empfiehlt.
- Ersetzen Sie die Angewohnheit, sich die Hände in den Mund zu stecken, durch eine Wasserflasche oder einen Stressball.
Ihre Blutdruckwerte und Ihr Energieniveau verbessern sich normalerweise innerhalb weniger Wochen.
Gewohnheit 5: Zu häufige Einnahme von NSAIDs wie Ibuprofen
Viele Menschen greifen bei Kopf- oder Gelenkschmerzen bedenkenlos zu Ibuprofen. Medical News Today weist darauf hin, dass die regelmäßige Einnahme von NSAR die Wirkung von Blutdruckmedikamenten wie Amlodipin beeinträchtigen und die Nieren belasten kann. Diese Kombination kann mitunter zu vermehrter Wassereinlagerung oder instabilen Blutdruckwerten führen.
Es ist ein versteckter Saboteur für viele Menschen, die täglich Medikamente einnehmen.
Ändern Sie Ihre Gewohnheiten mit diesen Schritten:
- Fragen Sie Ihren Arzt nach sichereren Schmerzmitteln wie Paracetamol.
- Bei leichten Beschwerden sollten Sie zunächst Wärmepackungen, sanfte Dehnübungen oder Ruhe ausprobieren.
- Bewahren Sie eine Liste zugelassener Alternativen in Ihrem Medizinschrank auf.
Ihre Nieren und Ihre Blutdruckkontrolle werden es Ihnen danken.
Gewohnheit 6: Verwendung von Johanniskraut oder ähnlichen pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln
Johanniskraut ist zur Stimmungsaufhellung beliebt, doch der britische Gesundheitsdienst NHS warnt davor, dass es die Verstoffwechselung von Amlodipin in der Leber beschleunigen und dadurch die Wirksamkeit des Medikaments verringern kann. Auch andere, nicht deklarierte pflanzliche Präparate können diesen Effekt haben.
Diese Wechselwirkung wird leicht übersehen, weil sich das Präparat „natürlich“ anfühlt.
Schützen Sie Ihre Behandlung, indem Sie diese Tipps befolgen:
- Zeigen Sie Ihrem Apotheker jede Flasche Nahrungsergänzungsmittel, die Sie verwenden.
- Wählen Sie stattdessen Stimmungsaufhellung durch Spaziergänge, Gespräche mit Freunden oder geführte Apps.
- Beginnen Sie niemals mit der Anwendung eines neuen pflanzlichen Produkts, ohne sich vorher zu informieren.
Durch absolute Transparenz bleibt Ihr Amlodipin genau so wirksam, wie es Ihnen verschrieben wurde.
