Achtung: Dieser versteckte Anschluss an Ihrem Router kann Ihnen Hunderte von Euro sparen.

Ein solches System ähnelt einem kleinen NAS. NAS steht für Network Attached Storage (Netzwerkspeicher). Dabei handelt es sich um ein Speichermedium, das über das Netzwerk zugänglich ist. Ein echtes NAS bietet oft mehr Funktionen und Leistung. Für einfache Anwendungen reicht jedoch ein Router aus.

Sie können beispielsweise Dokumente, Fotos und Videos auf der Festplatte speichern. Anschließend können Sie diese Dateien von verschiedenen Geräten aus öffnen. Ein Laptop, Tablet oder Smartphone kann darauf zugreifen. Manchmal funktioniert dies auch mit einem Smart-TV.

ein paar Router stehen auf einem Tisch

Dies ist besonders praktisch, wenn mehrere Personen dieselben Dateien nutzen. Familienfotos müssen nicht auf jedem Computer separat gespeichert werden. Auch wichtige Dokumente können zentral abgelegt werden. Jeder Berechtigte kann über das Heimnetzwerk darauf zugreifen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass kein Computer eingeschaltet bleiben muss. Der Router ist ohnehin meist immer an. Dadurch bleibt der angeschlossene Speicher jederzeit erreichbar. Sie müssen also nicht erst einen Laptop hochfahren, um Dateien freizugeben.

Es gibt jedoch auch Einschränkungen. Die Geschwindigkeit kann geringer sein als bei einem echten NAS. Dies liegt an der Hardware des Routers. Daher kann das Kopieren großer Dateien länger dauern. Auch mehrere gleichzeitige Nutzer können die Verbindung verlangsamen.

Nutzen Sie diese Funktion daher primär für den normalen Heimgebrauch. Denken Sie an Fotos, Dokumente und einige wenige Videos. Für den professionellen Einsatz ist eine separate Speicherlösung oft besser geeignet. Sie bietet in der Regel höhere Geschwindigkeit, mehr Sicherheit und einen größeren Funktionsumfang.

Filme und Musik mit Ihrem Fernseher teilen
Manche Router unterstützen auch DLNA. Dieses System ermöglicht es Geräten, Mediendateien innerhalb desselben Netzwerks zu finden. Ein Smart-TV kann beispielsweise Filme von der angeschlossenen Festplatte abspielen. Sie müssen die Dateien nicht erst auf den Fernseher kopieren.

Auch Musik und Fotos lassen sich so teilen. Der Fernseher zeigt dann den Router als Medienserver an. Anschließend wählen Sie die gewünschte Datei über das Menü aus. Das ist besonders praktisch, wenn Sie viele eigene Videos oder Urlaubsfotos speichern.

Nicht alle Dateitypen werden automatisch unterstützt. Manche Fernseher können bestimmte Videoformate nicht öffnen. Auch Untertitel funktionieren nicht immer einwandfrei. Das hängt vom Fernseher und vom Router ab.

Prüfen Sie daher zunächst, welche Formate kompatibel sind. Die Bedienungsanleitung Ihres Fernsehers enthält oft Informationen dazu. Testen Sie die Funktion anschließend mit einer kleinen Datei. So finden Sie schnell heraus, ob alles einwandfrei funktioniert.

Bei manchen Routern kann der USB-Anschluss auch einen älteren Drucker mitbenutzen. Das ist besonders praktisch, wenn der Drucker selbst kein WLAN hat. Sie verbinden den Drucker mit einem USB-Kabel mit dem Router. Anschließend können mehrere Computer dasselbe Gerät nutzen.

Für diese Funktion kann zusätzliche Software erforderlich sein. Manchmal stellt der Hersteller ein entsprechendes Programm bereit. Die Installation kann je nach Computer variieren. Bei modernen Druckern ist die direkte Verbindung über WLAN in der Regel einfacher.