Der Mann, den ich vor 20 Jahren in einem Sturm gerettet habe, klopfte gestern an meine Tür.

Ein Mann, der im Regen zusammengekauert ist | Quelle: Midjourney

Ein Mann, der im Regen zusammengekauert ist | Quelle: Midjourney

Er drehte sich um, und selbst durch den Regen sah ich sein Gesicht – bleich, durchnässt und völlig erschöpft. Er sagte kein Wort, nickte nur schwach.

„Steig ein“, sagte ich und schloss die Tür auf.

Er stieg ins Auto und zitterte so heftig, dass ich sofort die Heizung aufdrehte. Er sagte nicht viel, murmelte nur vor sich hin, während ich ihn zu meinem kleinen Haus ein paar Kilometer entfernt fuhr.

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Eine Frau fährt Auto | Quelle: Midjourney

Eine Frau fährt Auto | Quelle: Midjourney

„Danke“, sagte er mit klappernden Zähnen.

In jener Nacht gab ich ihm trockene Kleidung. Als mein Vater starb, packte meine Mutter den Großteil seiner Kleidung in Kisten und brachte sie vorbei.

„Ich kann sie nicht ansehen, Celia“, sagte sie. „Bitte, Liebling. Lass sie hier.“

Kleiderkartons in einem Flur | Quelle: Midjourney

Kleiderkartons in einem Flur | Quelle: Midjourney

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Monatelang hatte ich mich gefragt, was ich mit seinen Kleidern anfangen sollte, aber heute Abend kamen sie mir gelegen. Ich kochte ihm eine Portion wärmende Hühnersuppe und ließ ihn auf meiner abgenutzten Couch schlafen.

„Ich bin James“, sagte er, während er sich in der Küchenspüle die Hände wusch.

„Ich bin Celia“, sagte ich und gab das Huhn in die Suppe.

James wirkte schwerfällig, als ob ihn das Leben so oft niedergeschlagen hätte, dass er nicht die Kraft fände, es zu erklären.