Ich habe meinen Lehrer geheiratet – was in unserer ersten Nacht geschah, hat mich zutiefst schockiert.

Ein altes kleines Notizbuch | Quelle: Midjourney

Ein altes kleines Notizbuch | Quelle: Midjourney

„Mach es auf“, drängte er, und in seiner Stimme klang etwas, das ich nicht genau deuten konnte – Nervosität? Aufregung?

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Als ich den Einband aufklappte, erkannte ich sofort die unleserliche Schrift auf der ersten Seite. Meine Handschrift. Mein Herz machte einen Sprung. „Moment mal … ist das etwa mein altes Traumtagebuch?“

Er nickte und grinste wie ein Kind, das ein gut gehütetes Geheimnis verrät. „Du hast es in meinem Geschichtsunterricht geschrieben. Erinnerst du dich? Diese Aufgabe, bei der du dir deine Zukunft vorstellen solltest?“

„Das hatte ich ja völlig vergessen!“, lachte ich, obwohl mir die Wangen vor Verlegenheit rot wurden. „Du hast es aufgehoben?“

Braut lächelt beim Blick in ihr Tagebuch | Quelle: Midjourney

Braut lächelt beim Blick in ihr Tagebuch | Quelle: Midjourney

„Nicht absichtlich“, gab er zu und rieb sich den Nacken. „Als ich die Schule wechselte, fand ich es in einer Kiste mit alten Papieren. Ich wollte es wegwerfen, aber … ich konnte es nicht. Es war zu gut.“

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„Gut?“ Ich blätterte durch die Seiten und las Bruchstücke von Teenagerträumen. Ein Unternehmen gründen. Nach Paris reisen. Etwas bewegen. „Das ist doch nur das Geschwafel eines Teenagers.“

„Nein“, sagte Leo mit fester, aber sanfter Stimme. „Es ist die Landkarte zu deinem zukünftigen Leben. Ich habe sie behalten, weil sie mich daran erinnerte, wie viel Potenzial in dir steckt. Und ich wollte, dass es sich erfüllt.“

Frischvermählte führen ein vertrauliches Gespräch im Wohnzimmer | Quelle: Midjourney

Frischvermählte führen ein vertrauliches Gespräch im Wohnzimmer | Quelle: Midjourney

Ich starrte ihn an, meine Kehle schnürte sich zu. „Glaubst du wirklich, ich kann das alles schaffen?“

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Seine Hand bedeckte meine. „Ich denke nicht. Ich weiß. Und ich werde bei jedem Schritt hier sein.“

Mir stiegen Tränen in die Augen, als ich das Notizbuch an meine Brust drückte. „Leo … du machst mich gerade fertig.“

Er grinste. „Gut. Das ist meine Aufgabe.“

In jener Nacht, als ich im Bett lag, das abgenutzte Ledernotizbuch auf meinem Schoß, wurde ich das Gefühl nicht los, dass sich mein Leben bald auf eine Weise verändern würde, die ich noch nicht begreifen konnte. Leos Arm lag um mich, sein ruhiger Atem war warm an meiner Schulter.