„Callie! Brennt da etwa etwas an?“
Er runzelte die Stirn. „Nein.“
Das Omelett in der Pfanne wurde schwarz. Ich lachte so laut, dass ich mich am Tresen abstützen musste, und Buddy bellte los, als hätte er einen Laut der Freude wiedererkannt. Auch Callahan lachte – das erste richtige Lachen seit der Nacht zuvor.
„Die Küche“, sagte ich unter Tränen und Lachen, „gehört jetzt mir.“
Das war meine erste offizielle Entscheidung als verheiratete Frau.
Buddy streckte sich unter dem Tisch aus wie ein Zeuge bei Friedensverhandlungen und wedelte jedes Mal mit dem Schwanz, wenn einer von uns lachte.
Zum ersten Mal seit Jahren schäme ich mich nicht mehr für meine Narben.
Endlich verstehe ich, dass das, was mir widerfahren ist, niemals meine Schuld war. Und die einzige Person, die die schrecklichste Wahrheit darüber kannte, sah mich trotz allem, trotz all der Dunkelheit, an und fand etwas Liebenswertes in mir.
