Mein Sohn gab einer schwangeren Fremden im Regen seinen Regenschirm – am nächsten Morgen standen 47 Regenschirme auf unserem Rasen, jeder mit einer nummerierten Schachtel, die mir das Herz stehen ließ.

Mein zwölfjähriger Sohn kam klatschnass nach Hause, nachdem er im Regen einer schwangeren Fremden den Regenschirm seines verstorbenen Vaters geschenkt hatte. Ich war wütend, bis am nächsten Morgen unser Rasen mit 47 Regenschirmen und Kartons übersät war, die seine stille Freundlichkeit in etwas viel Größeres verwandelt hatten.

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Mein zwölfjähriger Sohn verschenkte das Letzte, was ihm sein Vater Darren je gekauft hatte, und drei Tage später standen 47 geöffnete Regenschirme auf unserem Rasen.

Es begann letzte Woche, als Eli völlig durchnässt nach Hause kam.

Ich öffnete die Haustür mit einem Geschirrtuch über der Schulter, schon genervt, weil die Apotheke wieder angerufen hatte wegen eines Rezepts, das sie noch auf den Namen meines verstorbenen Mannes führten.

Dann sah ich meinen Sohn.

Es begann letzte Woche.

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Regentropfen rannen ihm über die Haare. Sein Hemd klebte an seiner Brust, und seine Lippen zitterten.

„Eli“, sagte ich und zog ihn hinein. „Wo ist dein Regenschirm, mein Schatz?“

Er sah mich an, und mir wurde ganz flau im Magen.

Ich hoffte, es wäre nicht das blaue. Bitte, nicht das blaue.

„Es ist weg, Mama“, flüsterte er.

Der blaue Regenschirm war nicht teuer. Er hatte einen Holzgriff, einen silbernen Knopf, der klemmte, und Darrens schräge Handschrift im Inneren des Riemens, weil Eli als Kind immer alles verlor.

"Wo ist dein Regenschirm, Baby?"

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Aber den Regenschirm hat er nie verloren.

Darren hatte es zwei Monate vor seinem Tod gekauft. Seitdem trug Eli es überallhin bei sich.

"Was meinst du mit weg?", fragte ich.

Eli schluckte. „Tut mir leid, Mama. Ich habe es jemandem gegeben.“

„Du hast es verschenkt? Was ist mit …?“

Sein Kinn senkte sich.

Einen Moment lang war ich nicht stolz. Ich war nicht sanftmütig. Ich war eine müde Witwe, die auf eine weitere leere Stelle starrte, wo einst mein Mann gewesen war.

"Tut mir leid, Mama. Ich habe es jemandem gegeben."

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"Eli, das stammte von deinem Vater."

"Ich weiß."