Sabbern im Schlaf: Was Sie über diese Schlafgewohnheit wissen sollten

Manche Schlafgewohnheiten verraten mehr über uns, als man denkt. Die seltsamen kleinen Dinge, die wir im Schlaf tun – sabbern, reden, die Decke stehlen, uns zusammenrollen oder sogar mit den Zähnen knirschen – können verborgene Aspekte unserer Persönlichkeit, unseres emotionalen Zustands und unserer Art, mit Stress und Wohlbefinden umzugehen, widerspiegeln.

Natürlich sind Schlafgewohnheiten keine wissenschaftlichen Persönlichkeitstests. Psychologen beobachten jedoch schon lange, dass die Art und Weise, wie Menschen schlafen, manchmal ihr emotionales Verhalten im Alltag widerspiegelt.

Sabbern im Schlaf: Entspannt, vertrauensvoll und emotional offen

Wenn man im Schlaf sabbert, bedeutet das in der Regel, dass sich der Körper in einem sehr tiefen und entspannten Schlafzustand befindet. Menschen, die im Schlaf sabbern, werden oft als emotional erschöpft, aber geistig aufrichtig beschrieben.

Diese Personen neigen dazu:

Menschen leicht vertrauen;
Gefühle tief empfinden
; Komfort und emotionale Geborgenheit
schätzen; liebevoller sein, als sie scheinen;
Stress still ertragen, bis sie sich endlich entspannen.

Menschen, die nachts sabbern, haben tagsüber oft viel emotionale Energie investiert. Sobald sie sich sicher genug fühlen, um sich auszuruhen, lässt ihr Körper alle Anspannung los.

Ironischerweise sind viele Menschen, die im Schlaf sabbern, im Wachzustand Perfektionisten. Der Schlaf ist der einzige Moment, in dem ihr Geist die Kontrolle vollständig loslässt.

Sprechen im Schlaf: Ein überaktiver Geist

Menschen, die im Schlaf reden, haben oft eine rege Innenwelt. Ihr Geist kommt selten völlig zur Ruhe, selbst im Schlaf nicht.

Schlafredner sind häufig:

Kreative Denker,
emotional ausdrucksstarke
Menschen, Grübler
, kontaktfreudige
Menschen, die Gespräche im Kopf immer wieder durchgehen

Manchmal kommt es in Stresssituationen zu Schlafwandeln, weil das Gehirn noch ungelöste Emotionen verarbeitet. In weniger schweren Fällen spiegelt es aber einfach eine sehr lebhafte Fantasie wider.

Viele Schlafredner sind auch Menschen, die Schwierigkeiten haben, tagsüber mental „abzuschalten“.

Zusammengerollt schlafen: Empfindlich, aber schützend

Menschen, die in der Fötusstellung schlafen – zusammengekauert wie ein Ball –, wirken oft robuster, als sie in Wirklichkeit sind.

Diese Schlafart ist mit Folgendem verbunden:

Emotionale Sensibilität,
Bedürfnis nach Geborgenheit
, introvertierte Tendenzen
, stille Ängstlichkeit,
starke Loyalität gegenüber Angehörigen

Diese Personen wirken anfangs vielleicht verschlossen, aber sobald sie jemandem vertrauen, werden sie sehr fürsorglich und beschützend.

Das Zusammenrollen des Körpers nach innen im Schlaf wird psychologisch mit Selbstschutz und emotionaler Sicherheit in Verbindung gebracht.