"Ihre Mutter?"
"Ja."
„Sie würde dich bitten, ihr jedes Detail erst einmal zu erklären.“
Er lachte.
"Dann?"
„Dann würde sie dir sagen, du sollst das Geschirr spülen.“
„Das klingt ganz nach ihr.“
„Das tut es.“
Er trug unsere Teller zur Spüle.
Ich setzte mich ans Fenster und lauschte dem Wasser, das in der Küche floss.
Im Raum roch es nach Kaffee, Eiern und etwas zu lange gebratenem Toast.
Nichts an diesem Morgen konnte Claires ehemaliges Publikum beeindrucken.
Es waren keine Blumen arrangiert.
Es wurde keine Musik gespielt.
Niemand hat das Licht aufgezeichnet.
Es waren einfach nur ein Vater und sein Sohn, die nach Jahren, in denen sie sich beinahe aus den Augen verloren hatten, gemeinsam in einer kleinen Wohnung frühstückten.
Es war echt.
Mit vierundsiebzig Jahren begriff ich endlich, dass Realität mehr als genug ist.

