Ein Gegenstand, der bei einem Garagenflohmarkt für Bücherliebhaber gefunden wurde: Aber was ist es?

 

Ich liebe meinen E-Reader, versteht mich nicht falsch. Er ist leicht, praktisch und perfekt, um heimlich unter der Bettdecke zu lesen, ohne jemanden zu stören.
Aber ein richtiges Buch in den Händen zu halten, seine Textur zu spüren, es mit dem Finger oder einem Seufzer zu markieren … das hat etwas zutiefst Menschliches.

Und wenn eine Hand die Kaffeetasse hält und die andere eine Katze (oder je nach Tageszeit ein Croissant) im Arm hält, wird der Daumenbuchhalter zum stillen Helden des Augenblicks.

Warum durften sie verschwinden?

Vielleicht, weil alles digital geworden ist. Vielleicht, weil wir dachten, wir bräuchten diese kleinen, handgefertigten Gegenstände nicht mehr, die das Lesen dennoch schöner machten.

 

Aber die Zeiten ändern sich: Sie erleben langsam ein Comeback. Man findet sie jetzt auf Etsy oder Amazon, aus Holz, Kunstharz, manchmal sogar in Tierform (wie die, die ich bekommen habe). Manche haben Inschriften wie „Nur noch ein Kapitel“ oder „Lass mich in Ruhe lesen“. Kurz gesagt: Ich brauche eine für jede Stimmung.