Mit 55 bekam ich von einem Mann, den ich online kennengelernt hatte, ein Ticket nach Griechenland geschenkt, aber ich war nicht diejenige, die ankam – Geschichte des Tages
„Hallo“, schnurrte sie. „Du bist gekommen? Oh, Liebling, das ist so gar nicht deine Art! Du hast doch gesagt, du würdest nicht fliegen. Also habe ich beschlossen … es einfach zu versuchen.“

Nur zur Veranschaulichung | Quelle: Midjourney
"Du gibst dich als ich aus?"
„Streng genommen habe ich Ihr Konto erstellt. Ich habe Ihnen alles beigebracht. Sie waren mein… Projekt. Ich war nur bei der Abschlusspräsentation dabei.“
„Aber… wie? Andreas’ Konto ist verschwunden. Und die Nachrichten auch.“

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„Oh, ich habe die Adresse gespeichert, deine Nachrichten gelöscht und Andreas aus deinen Freunden entfernt. Nur für den Fall, dass du es dir anders überlegt hast. Ich wusste gar nicht, dass du weißt, wie man Fotos oder das Ticket speichert.“
Ich wollte schreien. Weinen. Den Koffer auf den Tisch knallen und losbrüllen. Aber ich tat es nicht. Genau in diesem Moment bewegte sich ein weiterer Schatten auf die Tür zu.
Andreas…

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„Hallo, meine Damen.“ Er blickte von mir zu ihr.
Rosemary klammerte sich sofort an ihn und packte seinen Arm.
„Das ist meine Freundin Rosemary. Sie ist zufällig vorbeigekommen. Wir haben dir doch von ihr erzählt, erinnerst du dich?“
„Ich bin aufgrund Ihrer Einladung gekommen. Aber…“
Er sah mich an. Seine Augen waren dunkel wie die Wellen des Meeres.

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"Nun ja… das ist seltsam. Martha ist doch schon früher angekommen, aber…"
"Ich bin Martha!", platzte es aus mir heraus.
Rosmarin zwitscherte süß.
"Oh, Andreas, meine Freundin war nur etwas besorgt, weil ich weggefahren bin. Sie hat immer auf mich aufgepasst. Deshalb ist sie wohl hierher geflogen, um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist – und ob du kein Betrüger bist."

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Andreas war sichtlich angetan von Rosemary. Er lachte über ihre Späße.
"Na gut… Bleiben Sie. Sie werden schon eine Lösung finden. Wir haben hier genug Platz."
Welche Magie auch immer dort vorhanden gewesen sein sollte – sie war entführt worden…
Mein Freund spielte gegen mich. Aber ich hatte die Chance, zu bleiben und die Sache aufzuklären. Andreas hatte die Wahrheit verdient, auch wenn sie nicht so glanzvoll war wie die von Rosemary.
„Ich bleibe“, lächelte ich und akzeptierte die Regeln von Rosemarys Spiel.

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