„Ich bin 28.“
„Und loyal, müde und voller Angst, deine Mutter zu verlieren.“
Mein Kiefer verkrampfte sich. „Lass Mama da raus.“
Eleanor legte ein gefaltetes Blatt Papier auf den Tisch.
"Du willst einen Ehemann."
„Ich werde ihre Behandlung direkt bezahlen. Jede Rechnung wird von der Versicherung abgelehnt.“
„Ich bin nicht käuflich.“
"Ich habe nicht gesagt, dass du es bist."
"Genau das ist es."
„Nein, Jack. Das ist ein Weg, sie zu retten und mir im Alter Gesellschaft zu leisten.“
Ich stand so schnell auf, dass der Stuhl kratzte. „Ich muss arbeiten.“
„Ich bin nicht käuflich.“
***
In jener Nacht weinte Mama wegen einer weiteren Rechnung. Krankenschwester Hannah hatte angerufen, um einen neuen Termin zu vereinbaren, und Mama sagte immer wieder, sie wisse nicht, wie viele Verzögerungen ihr Körper noch verkraften könne.
Als ich es Hayden und Trevor erzählte, wich Trevor zurück, als hätte ich ihn geschlagen.
„Sie kauft dich.“
„Dann geben Sie mir eine andere Möglichkeit.“
Trevor öffnete den Mund, aber es kam nichts heraus.
Hayden senkte den Blick.
Und ich wusste, dass ich bereits auf Eleanors Tür zuging.
„Dann geben Sie mir eine andere Möglichkeit.“
***
Am nächsten Morgen fuhr ich zu Eleanors Anwesen, bevor ich es mir anders überlegen konnte.
Als sich die eisernen Tore öffneten, wäre ich beinahe umgedreht.
Eleanor empfing mich im Foyer mit Perlenketten um den Hals.
"Ich werde es tun", sagte ich.
Ihr Gesichtsausdruck wurde weicher. „Du triffst eine kluge Entscheidung.“
„Nein. Ich mache eine Verzweiflungsaktion.“
"Ich werde es tun."
Ich hob das Kinn. „Mamas Rechnungen werden direkt an das Krankenhaus bezahlt. Ich arbeite weiter. Wir schlafen in getrennten Zimmern, es sei denn, ich sage etwas anderes.“
Sie nickte. „Einverstanden. Abgemacht, Jack.“
***
Die Hochzeit fand zwei Wochen später statt.
Eleanors Freunde lächelten, als ob sie einen Insiderwitz mitbekämen. Mama saß in einem Rollstuhl, in einen hellen Schal gehüllt. Vor der Zeremonie ergriff sie meine Hand.
"Du rettest mich, Baby."
„Abgemacht, Jack.“
Ich schluckte schwer. „Ja, Mama. Genau darum geht es hier.“
Auf der anderen Seite des Raumes blickte Trevor wütend. Hayden stand neben ihm, still und blass.
Als Eleanor und ich an den Gästen vorbeigingen, flüsterte eine Frau: „Er muss seiner Mutter sehr zugetan sein.“
Eine andere Stimme antwortete: „Oder sie ist sehr auf ihr Bankkonto fixiert.“
***
